Kleine Geschichte des Simits

Sie kennen es schon seit Ihrer Kindheit, aus Ihrem Urlaub in der Türkei oder vielleicht noch gar nicht?
Wenn Sie daran denken, fühlen Sie das Knuspern des Teiges, den leicht bitteren Geschmack des Sesams und die kleinen Krümel, die später überall herum liegen werden. Sie erinnern sich an bunte, duftende Basare, den Straßenhändler mit dem vollen Tablett oder dem quietschenden Wägelchen und die kleine Bäckerei nebenan, in der schon morgens um halb vier gearbeitet wird.

Sie sehen vor sich die Säcke voller Sesamsamen und den Bäcker, der mit vollen Händen hineingreift, um später darin die Kringel zu wälzen. Und dann bäckt er sie in seinem altmodischen Holzofen oder in einem modernen Fünf-Schienen-Ofen aus Italien und sofort beglückt uns ein Duft nach Frühstück und Sorglosigkeit.
Und all den Genuss und die schönen Erinnerungen haben wir den wunderbaren und zugleich einfachen Simits zu verdanken. Simit bedeutet so viel wie Sesamring. Die Grundrezeptur aus Wasser, Mehl, Hefe, Butter, Sesam und Salz ist in der Türkei bereits seit 500 Jahren bekannt und im gesamten Mittelmeerraum sowie auf dem Balkan verbreitet.

In Griechenland nennt man die Kringel Koulouri, in Bulgarien und Mazedonien Gewrek und in Serbien Devrek. Gebacken wird es bis heute in den verschiedensten Varianten: Rund wie ein Kringel, länglich wie ein Baguett, flach wie ein Keks, verschlungen wie eine Brezel. Auch den Füllungen sind keine Grenzen gesetzt: Mit Käse, Spinat, Oliven… Traditionell wird Simit mit Schwarztee, Feta und Oliven zu möglichst jeder Mahlzeit gegessen.

Die europäische Frühstücksvariante hat Honig, Marmelade und Kaffee ergänzt. Jeder nach Belieben.So ist es mit dem Wahren: Es ist immer einfach. Einfach zu genießen.
Genießen Sie nun Ihr Simit, das wir nach traditionellem Rezept frisch und aus besten Zutaten für Sie gebacken haben.

Guten Appetit!